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 Ausbildungsberufe im Tiefbau:

Der Tiefbaufacharbeiter

Die Tiefbaufacharbeiterin

Facharbeiter im Tiefbau.
Nach zwei Jahren Ausbildung, kann man seine Facharbeiterprüfung ablegen.
Die Ausbildung orientiert sich nach dem gewählten Schwerpunkt.

Tiefbaufacharbeiter im Schwerpunkt:

  • Straßenbauer
  • Rohrleitungsbauer
  • Kanalbauer
  • Brunnenbauer
  • Spezialtiefbauer
  • Gleisbauer


Ausbildungsberufsbild:

Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die folgenden Fertigkeiten und Kenntnisse:

  • Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • Umweltschutz
  • Auftragsübernahme, Leistungserfassung, Arbeitsplan und Ablaufplan
  • Einrichten, Sichern und Räumen von Baustellen
  • Prüfen, Lagern und Auswählen von Bau- und Bauhilfsstoffen
  • Lesen und Anwenden von Zeichnungen, Anfertigen von Skizzen
  • Durchführen von Messungen
  • Bearbeiten von Holz und Herstellen von Holzverbindungen
  • Herstellen von Bauteilen aus Beton- und Stahlbeton
  • Herstellen von Baukörpern aus Steinen
  • Herstellen von Baugruben und Gräben, Verbauen und Wasserhaltung
  • Herstellen von Verkehrswegen
  • Einbauen und Anschließen von Ver- und Entsorgungssystemen
  • Qualitätssichernde Maßnahmen und Berichtswesen

 

 

Die Stufenausbildung in der Bauwirtschaft:

Bei der Lehre am Bau ergänzen sich Theorie und Praxis perfekt. Das Wissen, das man in der Berufsschule erwirbt, kann man im Ausbildungsbetrieb in die Tat umsetzen.

Darüber hinaus erhält man vertiefte Kenntnisse und handwerkliche Fertigkeiten in den überbetrieblichen Ausbildungszentren.

Die erste Stufe der Ausbildung dauert 24 Monate. Hier liegt der Schwerpunkt auf der beruflichen Grund und Fachbildung. Nach zwei Jahren machen die Auszubildenden eine Zwischenprüfung, oder sie schließen ihre Ausbildung mit der Prüfung als Hochbau-, Ausbau- oder Tiefbaufacharbeiter ab.

Die zweite Stufe dauert zwölf Monate. In diesem Jahr qualifizieren sich die Auszubildenden in ihrem gewählten Ausbildungsberuf zum Spezialbaufacharbeiter, z.B. zum Maurer.

Die Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter wird mit der Facharbeiterprüfung abgeschlossen.

Drei Jahre - und dann hat man ausgelernt!?
Wer so denkt, ist nicht richtig beim Bau. Denn auch nach der Ausbildung muss man am Ball bleiben. Durch interne und externe Weiterbildungsmaßnahmen wird sichergestellt, dass man immer auf dem neuesten Stand der Technik ist. Denn nur so kommt man weiter.

 

Eine mögliche Karriereleiter:

  • Facharbeiter
  • Spezialbaufacharbeiter (Gesellenprüfung)
  • Vorarbeiter
  • Werkpolier
  • Geprüfter Polier
  • Meisterprüfung
  • Dipl. Ing. Bau

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