Beton- und Stahlbetonbauer/  Beton- und Stahlbetonbauerin

 betonbauer 01

 Ausbildungsberufe im Hochbau:

 

Der Beton- und Stahlbetonbauer

Stabiler geht es nicht!

 

Die Einsatzbereiche sind so vielfältig wie anspruchsvoll: von der Herstellung von Geschossdecken und Treppen, bis zu hochkomplizierten Ingenieurbauwerken wie Fernsehtürmen, Staudämmen oder Brücken.

Die Aufgabenbereiche:

  • Herstellen von Bauteilen aus Beton und Stahlbeton.
  • Herstellen von Schalungen.
  • Herstellen von Bewehrungen.


Ausbildungsberufsbild:

Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die folgenden Fertigkeiten und Kenntnisse:

  • Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • Umweltschutz
  • Auftragsübernahme, Leistungserfassung, Arbeitsplan und Ablaufplan
  • Einrichten, Sichern und Räumen von Baustellen
  • Herstellen von Bauteilen aus Beton- und Stahlbeton
  • Einbauen von Dämmstoffen für den Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz
  • Instandhalten und Sanieren von Beton- und Stahlbetonbauteilen
  • Qualitätssichernde Maßnahmen und Berichtswesen

 

Die Stufenausbildung in der Bauwirtschaft:

Bei der Lehre am Bau ergänzen sich Theorie und Praxis perfekt. Das Wissen, das man in der Berufsschule erwirbt, kann man im Ausbildungsbetrieb in die Tat umsetzen.

Darüber hinaus erhält man vertiefte Kenntnisse und handwerkliche Fertigkeiten in den überbetrieblichen Ausbildungszentren.

Die erste Stufe der Ausbildung dauert 24 Monate. Hier liegt der Schwerpunkt auf der beruflichen Grund und Fachbildung. Nach zwei Jahren machen die Auszubildenden eine Zwischenprüfung, oder sie schließen ihre Ausbildung mit der Prüfung als Hochbau-, Ausbau- oder Tiefbaufacharbeiter ab.

Die zweite Stufe dauert zwölf Monate. In diesem Jahr qualifizieren sich die Auszubildenden in ihrem gewählten Ausbildungsberuf zum Spezialbaufacharbeiter, z.B. zum Maurer.

Die Ausbildung wird mit der Gesellenprüfung abgeschlossen.

 

Drei Jahre - und dann hat man ausgelernt!?
Wer so denkt, ist nicht richtig beim Bau. Denn auch nach der Ausbildung muss man am Ball bleiben. Durch interne und externe Weiterbildungsmaßnahmen wird sichergestellt, dass man immer auf dem neuesten Stand der Technik ist. Denn nur so kommt man weiter.

 

Eine mögliche Karriereleiter:

  • Facharbeiter
  • Spezialbaufacharbeiter (Gesellenprüfung)
  • Vorarbeiter
  • Werkpolier
  • Geprüfter Polier
  • Meisterprüfung
  • Dipl. Ing. Bau

 

Beton- und Stahlbetonbauer

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