Feuerungs- und Schornsteinbauer/ Feuerungs- und Schornsteinbauerin

jantzen 600

 

Ausbildungsberufe im Hochbau:

Der Feuerungs- und Schornsteinbauer

Wo Rauch ist, sind auch wir!

Feuer so richtig zähmen zu können, das hat Menschen seit Urzeiten beschäftigt. Auch heute steht dieses Spezialwissen immer noch hoch im Kurs. Der Bau von Schornsteinen für Industrie und Kraftwerke mit den dazugehörigen Abgaskanälen und Feuerungsanlagen gehört genauso zu unseren Aufgaben wie z.B. die Herstellung von feuerfesten Auskleidungen in Müllverbrennungsanlagen.

Die Aufgabenbereiche:

  • Bau und Montage von Schornsteinen aus Stahl, Mauerwerk und Beton.
  • Verarbeiten feuerfester Materialien für Feuerungsanlagen und Industrieöfen.
  • Montage von Blitzschutzanlagen


Ausbildungsberufsbild:

Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die folgenden Fertigkeiten und Kenntnisse:

  • Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • Umweltschutz
  • Auftragsübernahme, Leistungserfassung, Arbeitsplan und Ablaufplan
  • Einrichten, Sichern und Räumen von Baustellen
  • Herstellen von Schornsteinen und Abgasanlagen
  • Herstellen von feuerfesten Konstruktionen
  • Einbauen von Dämmstoffen für den Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz
  • Errichten von Blitzschutzanlagen für den äußeren Blitzschutz
  • Sanieren, Instandsetzen und Sichern von Baukörpern
  • Qualitätssichernde Maßnahmen und Berichtswesen

 

Die Stufenausbildung in der Bauwirtschaft:

Bei der Lehre am Bau ergänzen sich Theorie und Praxis perfekt. Das Wissen, das man in der Berufsschule erwirbt, kann man im Ausbildungsbetrieb in die Tat umsetzen.

Darüber hinaus erhält man vertiefte Kenntnisse und handwerkliche Fertigkeiten in den überbetrieblichen Ausbildungszentren.

Die erste Stufe der Ausbildung dauert 24 Monate. Hier liegt der Schwerpunkt auf der beruflichen Grund und Fachbildung. Nach zwei Jahren machen die Auszubildenden eine Zwischenprüfung, oder sie schließen ihre Ausbildung mit der Prüfung als Hochbau-, Ausbau- oder Tiefbaufacharbeiter ab.

Die zweite Stufe dauert zwölf Monate. In diesem Jahr qualifizieren sich die Auszubildenden in ihrem gewählten Ausbildungsberuf zum Spezialbaufacharbeiter, z.B. zum Maurer.

Die Ausbildung wird mit der Gesellenprüfung abgeschlossen.

 

Drei Jahre - und dann hat man ausgelernt!?
Wer so denkt, ist nicht richtig beim Bau. Denn auch nach der Ausbildung muss man am Ball bleiben. Durch interne und externe Weiterbildungsmaßnahmen wird sichergestellt, dass man immer auf dem neuesten Stand der Technik ist. Denn nur so kommt man weiter.

 

Eine mögliche Karriereleiter:

  • Facharbeiter
  • Spezialbaufacharbeiter (Gesellenprüfung)
  • Vorarbeiter
  • Werkpolier
  • Geprüfter Polier
  • Meisterprüfung
  • Dipl. Ing. Bau

 

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