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  Ausbildungsberufe im Ausbau:

Der Estrichleger

Die Estrichlegerin

Wir machen Boden gut.

Ob für Wohnbauten, Industrieanlagen oder öffentliche Bauten- je nach Verwendungszweck erstellen Fußbodenbauer mit den unterschiedlichsten Materialien optimale Fußbodenkonstruktionen.
Estrich ist die Voraussetzung für komfortables Wohnen und Arbeiten- im Hinblick auf Wärme und Schallschutz.

Die Aufgabenbereiche:

  • Schwimmende Estriche mit Wärme- und Schalldämmung.
  • Heizestriche: Energie und Kosten sparend.
  • Industrieestriche für alle Branchen.
  • Spezialbetonestriche.
  • Fußbodenbeläge aus Natur- und Kunststoffen, Textilien und Laminaten.


Ausbildungsberufsbild:

Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die folgenden Fertigkeiten und Kenntnisse:

  • Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • Umweltschutz
  • Auftragsübernahme, Leistungserfassung, Arbeitsplan und Ablaufplan
  • Einrichten, Sichern und Räumen von Baustellen
  • Einbauen von Dämmstoffen für den Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz
  • Herstellen von Estrichen
  • Verlegen von Belägen aus Platten, Bahnen und Laminaten
  • Auftragen von Kunstharzschichten
  • Herstellen von Böden aus Beton
  • Sanieren und Instandsetzen von Estrichen und Belägen
  • Qualitätssichernde Maßnahmen und Berichtswesen

 

Die Stufenausbildung in der Bauwirtschaft:

Bei der Lehre am Bau ergänzen sich Theorie und Praxis perfekt. Das Wissen, das man in der Berufsschule erwirbt, kann man im Ausbildungsbetrieb in die Tat umsetzen.

Darüber hinaus erhält man vertiefte Kenntnisse und handwerkliche Fertigkeiten in den überbetrieblichen Ausbildungszentren.

Die erste Stufe der Ausbildung dauert 24 Monate. Hier liegt der Schwerpunkt auf der beruflichen Grund und Fachbildung. Nach zwei Jahren machen die Auszubildenden eine Zwischenprüfung, oder sie schließen ihre Ausbildung mit der Prüfung als Hochbau-, Ausbau- oder Tiefbaufacharbeiter ab.

Die zweite Stufe dauert zwölf Monate. In diesem Jahr qualifizieren sich die Auszubildenden in ihrem gewählten Ausbildungsberuf zum Spezialbaufacharbeiter, z.B. zum Maurer.

Die Ausbildung wird mit der Gesellenprüfung abgeschlossen.

 

Drei Jahre - und dann hat man ausgelernt!?
Wer so denkt, ist nicht richtig beim Bau. Denn auch nach der Ausbildung muss man am Ball bleiben. Durch interne und externe Weiterbildungsmaßnahmen wird sichergestellt, dass man immer auf dem neuesten Stand der Technik ist. Denn nur so kommt man weiter.

 

Eine mögliche Karriereleiter:

  • Facharbeiter
  • Spezialbaufacharbeiter (Gesellenprüfung)
  • Vorarbeiter
  • Werkpolier
  • Geprüfter Polier
  • Meisterprüfung
  • Dipl. Ing. Bau

 

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