Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/
Wärme-, Kälte- und Schallschutzisoliererin

isolierer 600

Ausbildungsberufe im Ausbau:

Der Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer

Verantwortung hat Zukunft.

Ressourcen sparen und die Umwelt schützen- das sind die Hauptaufgaben der Isolierer.
Wir führen Dämmarbeiten aus an Produktions- und Verteilungsanlagen im Industriebau und in der Haus- und Betriebstechnik, z.B. an Apparaten, Behältern, Kolonnen, Tanks, Dampfwerkzeugen, Rohrleitungen, Heizungs-, Lüftungs-, Klima-, sowie Kalt- und Warmwasseranlagen, sowie in Kühl- und Klimaräumen.

 

Die Aufgabenbereiche:

  • Einbauen von Dämmstoffen für den Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz sowie für den Akustik- und Trockenbau
  • Bearbeiten von Blechen aus Stahl und Nichteisenmetallen sowie Kunststoffen
  • Vorfertigen von Formstücken


Ausbildungsberufsbild:

Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die folgenden Fertigkeiten und Kenntnisse:

  • Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • Umweltschutz
  • Auftragsübernahme, Leistungserfassung, Arbeitsplan und Ablaufplan
  • Einrichten, Sichern und Räumen von Baustellen
  • Vorbereiten von Materialien des Oberflächenschutzes
  • Anbringen von Unterkonstruktionen
  • Aufmessen, Aufreißen, Abwickeln, Zurichten und Montieren von Formstücken
  • Herstellen von Dämmstoffen für den Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz
  • Herstellen von Bauteilen im Trockenbau
  • Sanieren und Instandsetzen von Dämmungen für den Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz
  • Qualitätssichernde Maßnahmen und Berichtswesen

 

Die Stufenausbildung in der Bauwirtschaft:

Bei der Lehre am Bau ergänzen sich Theorie und Praxis perfekt. Das Wissen, das man in der Berufsschule erwirbt, kann man im Ausbildungsbetrieb in die Tat umsetzen.

Darüber hinaus erhält man vertiefte Kenntnisse und handwerkliche Fertigkeiten in den überbetrieblichen Ausbildungszentren.

Die erste Stufe der Ausbildung dauert 24 Monate. Hier liegt der Schwerpunkt auf der beruflichen Grund und Fachbildung. Nach zwei Jahren machen die Auszubildenden eine Zwischenprüfung, oder sie schließen ihre Ausbildung mit der Prüfung als Hochbau-, Ausbau- oder Tiefbaufacharbeiter ab.

Die zweite Stufe dauert zwölf Monate. In diesem Jahr qualifizieren sich die Auszubildenden in ihrem gewählten Ausbildungsberuf zum Spezialbaufacharbeiter, z.B. zum Maurer.

Die Ausbildung wird mit der Gesellenprüfung abgeschlossen.

 

Drei Jahre - und dann hat man ausgelernt!?
Wer so denkt, ist nicht richtig beim Bau. Denn auch nach der Ausbildung muss man am Ball bleiben. Durch interne und externe Weiterbildungsmaßnahmen wird sichergestellt, dass man immer auf dem neuesten Stand der Technik ist. Denn nur so kommt man weiter.

 

Eine mögliche Karriereleiter:

  • Facharbeiter
  • Spezialbaufacharbeiter (Gesellenprüfung)
  • Vorarbeiter
  • Werkpolier
  • Geprüfter Polier
  • Meisterprüfung
  • Dipl. Ing. Bau

 

 

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