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Begrüßung der neuen Baulehrlinge
am  24. September 2010
im Ausbildungszentrum AGV Bau Saar

311 neue Auszubildende in der saarländischen Bauwirtschaft

 

 

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In den vergangenen Monaten hat das Schlagwort vom Fachkräftemangel zunehmend
die Runde gemacht. Viele Unternehmen haben schon Probleme, offene Stellen zu
besetzen - auch und gerade im Handwerk. Die Sicherung des Bau-Fachkräftebedarfs
wird deshalb in den folgenden Jahren eine zentrale Herausforderung sein und
zunehmend schwieriger werden. Mit der Fertigstellung des Neubaus von neuen
Werkhallen und dazugehörigen Schulungs-  und Sozialräumen  in seinem Ausbildungszentrum im November 2010 trägt der AGV Bau Saar dieser Entwicklung Rechnung und  investiert  rund  7  Mio Euro in die Zukunft der saarländischen Bauwirtschaft.


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Oliver Heib, Stuckateurmeister und Landesinnungsmeister der Landesinnung Saar
Stuck-Putz-Trockenbau, beglückwünschte die neuen Auszubildenden zu ihrer spannenden Berufswahl: "Welche Branche" so Heib, "bietet die Möglichkeit, Wolkenkratzer in den Himmel oder Straßen für Millionen von Autos zu bauen?"
Das Baugewerbe biete vor allem engagierten jungen Leuten mit Geschick und
Begeisterung jede Menge Chancen und Perspektiven. Dabei komme es nicht zwingend
auf Noten an, vorrangig sei vor allem der Leistungswille. Mit den Worten: "Eure Zukunft ist gesichert" bescheinigte Heib den insgesamt 311 Auszubildenden, zu den Siegern
im Kampf gegen die geringer werdende Nachwuchsbasis zu zählen.


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Für  Martin Karren, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention,
Soziales und Sport, ist das Thema Ausbildung ein zentrales Thema, daher werde auch
der erfolgreiche Ausbildungspakt  fortgesetzt. Die Landesregierung wisse, dass wegen
des demografischen Wandels die Zahl der jungen Menschen, die aus der Schule kommen, von Jahr zu Jahr kleiner wird. "Wer sich heute" so Karren, "nicht um die Jugend kümmert, hat morgen keine Fachkräfte. Insofern ist die Chance für  neue Auszubildende eine Chance für die saarländische Bauwirtschaft und damit auch für die Zukunft unseres Landes".

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"Viele Tatsachen sprechen dafür, dass sich der Bau intensiver als andere Branchen mit den Folgen der demografischen Entwicklung in Deutschland beschäftigen muss" so der  Geschäftsführer des Ausbildungszentrums AGV Bau  Saar, Dipl.-Ing.  Martin Vanoli.
25 % der gewerblichen Arbeitnehmer seien heute 50 Jahre und älter. Mit dieser Altersgruppe werde  in den kommenden Jahren eine Vielzahl ausgezeichneter Fachkräfte die Bauwirtschaft verlassen. Mit ihrer Entscheidung, in diesem Jahr 28 % mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen, hätten die saarländischen Bauunternehmer diese Herausforderung erkannt.

Gruppenbild für die Presse

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